Weleda revolutioniert Logistik mit emissionsfreiem Zentrum in Schwäbisch Gmünd
Weleda revolutioniert Logistik mit emissionsfreiem Zentrum in Schwäbisch Gmünd
Weleda eröffnet emissionsfreies Logistikzentrum in Schwäbisch Gmünd
Der Naturkosmetik-Hersteller Weleda hat in Schwäbisch Gmünd ein neues, klimaneutrales Logistikzentrum eingeweiht. Die 72.000 Quadratmeter große Anlage, in die 90 Millionen Euro investiert wurden, markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg des Unternehmens zu mehr ökologischer Verantwortung.
Das von der Michelgroup geplante Zentrum wurde überwiegend aus regionalem Holz und Lehm errichtet. Ein besonderes Merkmal ist eine 160 Meter lange Stampflehmwand – eine der größten ihrer Art in Europa. Die Energieversorgung erfolgt über 10.000 Photovoltaikmodule und Geothermie, sodass der Betrieb vollständig emissionsfrei abläuft.
In dem neuen Logistik-Hub werden sechs bisher separate Standorte von Weleda zusammengefasst. Dazu gehören ein vollautomatisiertes Hochregallager mit Platz für 17.200 Paletten sowie digitale Lösungen zur Optimierung der Auftragsabwicklung. Täglich können bis zu 10.000 Bestellungen bearbeitet werden, die in 47 Länder ausgeliefert werden. Das Zentrum bündelt Waren aus den Weleda-Produktionsstätten in Großbritannien, der Schweiz und Deutschland: Während Produkte aus dem UK weltweit verteilt werden, gelangen Erzeugnisse aus der Schweiz und Deutschland auf den britischen Markt.
Tina Müller, Vorstandsvorsitzende der Weleda AG, bezeichnete den "Cradle Campus" als zentrales Element der Unternehmensstrategie. Sie betonte, dass die Anlage nachhaltiges Wachstum und regenerative Geschäftsmodelle fördere.
Mit der Zentralisierung der Logistik und dem Einsatz erneuerbarer Energien setzt Weleda neue Maßstäbe für eine umweltfreundliche Branchenlösung. Das Zentrum ist bereits voll funktionsfähig und wickelt internationale Lieferungen ab.
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