03 April 2026, 12:24

WM 2026: Deutschland lockert Lärmregeln für nächtliches Public-Viewing

Großer Stadion mit Zuschauern bei einem Fussballspiel, mit grünem Rasen, Bannern, Überwachungsschirmen und hellen Deckenlichtern.

WM 2026: Deutschland lockert Lärmregeln für nächtliches Public-Viewing

Lockerungen der Lärmvorschriften für Public-Viewing während der WM: Deutschland erlaubt nächtliche Übertragungen

Für die bevorstehenden WM-Spiele der deutschen Nationalmannschaft gelten gelockerte Lärmregeln, um öffentliche Übertragungen auch nachts zu ermöglichen. Die Bundesregierung hat die Beschränkungen vorübergehend aufgehoben, sodass Städte Veranstaltungen über die übliche nächtliche Ruhezeit von 22 Uhr hinaus ausrichten dürfen. Diese Anpassung ist notwendig, da zwei der drei Vorrundenspiele Deutschlands erst um 22 Uhr Ortszeit angepfiffen werden.

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Die neue Verordnung, die vom Bundeskabinett abgesegnet wurde, gilt vom 11. Juni bis zum 19. Juli. Sie räumt den lokalen Behörden die Befugnis ein, nächtliche Public-Viewing-Events zu genehmigen – vorausgesetzt, sie finden eine Balance zwischen Fußballbegeisterung und Lärmschutz. Diese Flexibilität orientiert sich an früheren Turnieren, bei denen in Städten wie Braunschweig, Wolfenbüttel, Peine und Salzgitter große öffentliche Übertragungen stattfanden.

In Braunschweig zeigt die Location Schön & Fröhlich alle drei Vorrundenspiele Deutschlands live und bietet Platz für über tausend Fans. Auf dem Gelände des BV Germania Wolfenbüttel wird zudem das Spiel der DFB-Elf gegen die Elfenbeinküste am 20. Juni übertragen – Anpfiff ist um 22 Uhr. Trotz der Lockerungen stehen für die zentralen Plätze der Region bisher noch keine großen Public-Viewing-Veranstaltungen für das Turnier 2026 an.

Ziel der vorübergehenden Lärmausnahme ist es, dass Fans sich ohne rechtliche Hürden zu den späten Spielen versammeln können. Die Kommunen müssen jedoch weiterhin prüfen, wie stark die Veranstaltungen Anwohner beeinträchtigen. Die Sonderregelung gilt ausschließlich während der WM und endet nach dem Finale am 19. Juli.

Quelle