02 April 2026, 10:16

ZDK und Mobile.de stärken Branche mit Marktanalysen zu Gebrauchtwagen und E-Autos

Ausführliches Schema einer Automotorenzeichnung aus dem deutschen Patent 890,000,000, das Komponenten wie Kolben und Ventile zeigt.

ZDK und Mobile.de stärken Branche mit Marktanalysen zu Gebrauchtwagen und E-Autos

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) und Mobile.de haben ihre Partnerschaft ausgebaut, um den Wissensaustausch in der Branche zu stärken. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Autohäusern und Werkstätten tiefere Markteinblicke zu verschaffen – insbesondere im Bereich Gebrauchtwagen und Elektrofahrzeuge. Beide Organisationen betonten die Vorteile für tausende Betriebe durch Schulungen und strategische Analysen.

Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage nach gebrauchten Elektrofahrzeugen stark ansteigt: Aktuelle Daten zeigen einen monatlichen Anstieg von 39 Prozent im März 2026, getrieben durch steigende Spritpreise im Zuge des Iran-Konflikts.

Der ZDK, der rund 39.000 Autohäuser und Werkstätten in Deutschland vertritt, wird eng mit Mobile.de zusammenarbeiten, der führenden digitalen Fahrzeughandelsplattform des Landes. Im Fokus der Partnerschaft stehen gemeinsame Marktanalysen, Strategiediskussionen und praxisnahe Schulungen – darunter Webinare und Workshops zu künstlicher Intelligenz und digitalen Tools für die Automobilbranche.

Die Marktberichte decken zentrale Themen ab, etwa Verbrauchertrends bei der Fahrzeugsuche, Entwicklungen im Gebrauchtwagenmarkt und das wachsende Segment der Elektrofahrzeuge. ZDK-Präsident Thomas Peckruhn hob hervor, dass die Vereinbarung den Mitgliedern detaillierte Daten zu Gebrauchtwagenmärkten und E-Mobilität zugänglich mache. Zudem betonte er die Bedeutung des strategischen Austauschs über branchenspezifische Herausforderungen.

Mobile.de-CEO Ajay Bhatia pflichtete dem bei und erklärte, die Kooperation bringe Fachwissen, praxisorientierte Schulungen und Dynamik in die Branche. Aktuelle Analysen beider Organisationen zeigen einen deutlichen Nachfrageanstieg bei gebrauchten Elektrofahrzeugen: Seit 2020 liegt das jährliche Wachstum durchschnittlich bei 38 bis 39 Prozent, im März 2026 verzeichnete der Markt ein Plus von 39 Prozent – dreimal so hoch wie vor dem Iran-Konflikt, als die Spritpreise stiegen. Allein in diesem Monat waren über 40.000 Modelle verfügbar, während 45 Prozent der deutschen Käufer angaben, geopolitische Faktoren hätten ihre Kaufentscheidung beeinflusst.

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Die erweiterte Partnerschaft wird regelmäßig Updates zu Marktveränderungen liefern und Unternehmen dabei unterstützen, sich an die sich wandelnden Kundenbedürfnisse anzupassen. Autohäuser und Werkstätten erhalten Zugang zu datengestützten Erkenntnissen, Schulungen und strategischer Beratung. Angesichts der beschleunigten Nachfrage nach Elektrofahrzeugen soll die Initiative die Branche auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten.

Quelle