Baden-Württemberg stärkt mit neuer Führungsetage die Wirtschaftsbeziehungen zu Japan
Baden-Württemberg stärkt mit neuer Führungsetage die Wirtschaftsbeziehungen zu Japan
Baden-Württemberg baut seine Wirtschaftsbeziehungen zu Japan aus und hat dazu eine neue Führungsetage berufen, um die geschäftlichen Verbindungen zu stärken. Das deutsche Bundesland, das seit 1989 eine enge Partnerschaft mit Japan pflegt, setzt nun auf eine vertiefte Zusammenarbeit in Schlüsselsektoren. Zwei Vertreter übernehmen spezialisierte Aufgaben, um Unternehmen beim Markteintritt in Japan zu unterstützen.
Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Japan weiterhin ein zentraler Handelspartner bleibt. Im Jahr 2024 belegt das Land Platz 14 auf der Exportrangliste Baden-Württembergs – mit einem Wachstum von 6,8 Prozent auf rund 4,4 Milliarden Euro.
Die neue Wirtschaftsvertretung in Japan wird von Dr. Lucas Witoslawski geleitet, dem stellvertretenden Hauptgeschäftsführer der Deutsch-Japanischen Industrie- und Handelskammer (AHK Japan). Er übernimmt die offizielle Rolle als Wirtschaftsrepräsentant Baden-Württembergs und begleitet insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei ihrer Expansion nach Japan. Zudem wird er die Beziehungen zur Präfektur Kanagawa vertiefen, die seit 1989 ein wichtiger regionaler Partner ist.
An seiner Seite wirkt Victor Arnhold, Berater bei der AHK Japan, als Innovationsscout. Seine Aufgabe besteht darin, die dynamische Technologiebranche Japans zu beobachten und Chancen in Bereichen wie künstlicher Intelligenz, Robotik und erneuerbaren Energien auszuloten. Diese Sektoren – zusammen mit Mobilität, Gesundheitswesen und Klimatechnologien – stehen im Fokus der neuen Vertretung.
Das Team wird zudem das wachsende Start-up-Ökosystem Japans erkunden sowie Potenziale in den Bereichen Verteidigung und Sicherheitstechnologien analysieren. Die Vertretung fungiert als zentrale Anlaufstelle: Sie unterstützt deutsche Firmen beim Einstieg in den japanischen Markt ebenso wie japanische Unternehmen, die in Baden-Württemberg investieren möchten. Die Initiative knüpft an bestehende Abkommen an, darunter das EU-Japan-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (seit 2019 in Kraft) sowie eine deutsch-japanische Energiepartnerschaft, die im selben Jahr geschlossen wurde.
Als viertgrößte Volkswirtschaft der Welt und Vorreiter in der Hochtechnologieforschung ist Japan ein strategisch wichtiger Partner. Die Exporte Baden-Württembergs nach Japan steigen kontinuierlich – ein Beleg für die Stärke dieser Wirtschaftsbeziehungen.
Ziel der neuen Wirtschaftsvertretung ist es, Unternehmen auf beiden Seiten den Markteintritt zu erleichtern. Durch die Konzentration auf wachstumsstarke Branchen und den Austausch von Innovationen soll die jahrzehntelange Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden. Der Handel Baden-Württembergs mit Japan expandiert weiterhin: 2024 stiegen die Exporte, und in technologiegetriebenen Sektoren wird mit weiterem Wachstum gerechnet.
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