Drohnen als neue Sicherheitsgefahr: Wie Deutschland sich gegen Spionage wappnet

Maximilian Brandt
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Eine Gruppe von Menschen, die mit einem Offizier auf einer Treppe mit Metalldrähten, Pfählen und einer Fahnenstange spricht, mit einem Gebäude, einem Zaun, einer Säule und Lichtern im Hintergrund unter dem Himmel.Maximilian Brandt

Drohnen als neue Sicherheitsgefahr: Wie Deutschland sich gegen Spionage wappnet

20. Treffen der Arbeitsgruppe Luftraumsicherheit: Drohnen als wachsende Bedrohung

Kürzlich fand im Innenministerium Baden-Württembergs – zuständig für Digitalisierung und Kommunen – die 20. Sitzung der Arbeitsgruppe Luftraumsicherheit statt. Im Mittelpunkt standen die zunehmenden Gefahren durch Drohnen, die durch Spionagerisiken und die jüngsten Konflikte in Europa noch verschärft werden. An der Veranstaltung nahmen Vertreter von Bundesbehörden, der Bundeswehr und der Länderpolizeien teil, um die bundesweite Abwehr zu stärken.

Die Polizei Baden-Württembergs spielt dabei eine Schlüsselrolle: Sie betreibt ein eigenes Kompetenz- und Technologiezentrum für Drohnenabwehr. Der dort angesiedelte Luftraumschutzdienst, angesiedelt bei der Polizeihubschrauberstaffel des Landes, berät und schult andere Sicherheitskräfte. Zudem arbeitet das Team eng mit Bundesbehörden zusammen, um Führungskräfte der Polizei regelmäßig in Gegenmaßnahmen gegen Drohnen zu schulen.

Im Rahmen der Konferenz betonte der stellvertretende Ministerpräsident Thomas Strobl (CDU) die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit in ganz Deutschland. Er verwies auf neue Herausforderungen, darunter Luftraumverletzungen an der östlichen NATO-Grenze sowie die Gefahr, dass feindliche Staaten Drohnen zur Aufklärung einsetzen. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte in jüngsten Berichten wiederholt vor solchen Bedrohungen gewarnt.

An der Sitzung nahmen außerdem Vertreter des Bundesinnenministeriums, des Bundeskriminalamts (BKA), der Bundeswehr und des Bundesamts für Verfassungsschutz teil. Generalleutnant Lutz Kohlhaus, Stellvertreter des Inspekteurs der Luftwaffe, unterstrich die Bedeutung des Wissensaustauschs zwischen militärischen und zivilen Stellen. Die Arbeitsgruppe vereinbarte, die Koordination durch gemeinsame Übungen, Informationsplattformen wie das GPOK (Gemeinsames Polizeiliches Operations- und Koordinierungszentrum) sowie regelmäßige Fachgespräche zu verbessern.

Das Treffen festigte die Pläne für eine engere Verzahnung von Polizei und Militär. Das Drohnenabwehrzentrum Baden-Württembergs wird weiterhin andere Behörden beraten, während Bundesbehörden gemeinsame Ausbildungsprogramme und den Informationsaustausch ausbauen. Das Innenministerium hat für Presse- und Bürgeranfragen Kontaktdaten zur Initiative bereitgestellt.

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