Matanovićs Triumph: Vom Ersatzspieler zum Freiburg-Helden vor Frankfurt-Rückkehr

Paul Meyer
Paul Meyer
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Ein Mann in einem Fußballtrikot kickt einen Ball auf einem grünen Feld mit Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund, wobei ein Schild mit der Aufschrift 'RB Leipzig' sichtbar ist.Paul Meyer

Nach einem holprigen Start will Freiburgs Matanovic im 'Flow' bleiben - Matanovićs Triumph: Vom Ersatzspieler zum Freiburg-Helden vor Frankfurt-Rückkehr

Igor Matanović hat beim SC Freiburg nach einem zögerlichen Start nun seine Spuren hinterlassen. Der Stürmer hat seit Januar fünf Tore erzielt und ein weiteres vorbereitet. Seine Leistungen trugen maßgeblich zu sechs Siegen und einem Unentschieden für den Verein in diesem Jahr bei.

Jetzt steht er vor dem Duell gegen seinen ehemaligen Klub, Eintracht Frankfurt, wo er einst nur begrenzte Einsatzmöglichkeiten hatte.

Matanović wechselte nach einer schwierigen Phase bei Eintracht Frankfurt zum SC Freiburg. Während seiner Zeit in Frankfurt gelang ihm in allen Wettbewerben lediglich ein Tor und eine Vorlage. Auch in Freiburg begann es zunächst ähnlich holprig, doch seine Beharrlichkeit hat sich inzwischen ausgezahlt.

In dieser Saison sind seine Beiträge entscheidend. Mit fünf Toren und einer Vorlage beeinflusste er direkt sieben Spiele – aus möglichen Niederlagen wurden Siege oder Remis. SC-Freiburg-Trainer Julian Schuster lobt die Hingabe des Spielers und bezeichnet seine Arbeitsmoral als herausragend.

Abseits des Platzes führt Matanović seinen Erfolg auf seine Eltern zurück, die als Kriegsflüchtlinge nach Deutschland kamen und zu seinen 'mentalen Trainern' wurden. Ihre Lehren über Dankbarkeit und Widerstandsfähigkeit prägten seine Einstellung zum Fußball.

Das bevorstehende Spiel gegen Eintracht Frankfurt hat für ihn persönliche Bedeutung. Nach bescheidenen Erfolgen dort kehrt er nun als formstarker Spieler zurück – bereit, seinen Fortschritt unter Beweis zu stellen.

Matanovićs Wandel beim SC Freiburg ist deutlich. Seine Tore und Vorlagen haben das Team in entscheidenden Momenten vorangebracht. Mit einer starken Arbeitsmoral und familiärem Rückhalt trifft er nun selbstbewusst auf seinen alten Verein – und mit einer überzeugenden Bilanz.