Mercedes-Benz beschleunigt Sparprogramm – doch der Stellenabbau stockt

Mercedes-Benz beschleunigt Sparprogramm – doch der Stellenabbau stockt
**Mercedes-Benz-Aktie: Beschleunigtes Sparprogramm unter Zeitdruck?
Der Autobauer soll sein Effizienzprogramm vorziehen und bis Ende 2026 abschließen, um den anhaltenden Margendruck zu bekämpfen. Bei den Stellenabbauplänen gibt es jedoch nur langsame Fortschritte.
- Dezember 2025, 10:25 Uhr
Mercedes-Benz treibt seine Kostensenkungspläne voran, um den wachsenden finanziellen Belastungen zu begegnen. Das Unternehmen strebt nun an, sein Effizienzprogramm bereits bis Ende 2026 abzuschließen – ein Jahr früher als ursprünglich geplant. Vorstandsvorsitzender Ola Källenius gibt dabei die Richtlinie vor: Die Ausgaben sollen um fünf Milliarden Euro gesenkt werden.
Die Entscheidung zur Beschleunigung der Sparmaßnahmen fällt in eine Phase schrumpfender Gewinnmargen. Der Wettbewerb durch chinesische Hersteller und der Umstieg auf Elektrofahrzeuge verschärfen die Herausforderungen zusätzlich. Zwar erscheint der Sparkurs notwendig, doch zweifeln einige Investoren daran, ob er tatsächlich zu mehr Effizienz führt oder lediglich die Finanzmärkte beruhigen soll.
Allerdings verlaufen die Fortschritte langsamer als erwartet. Besonders der Stellenabbau, ein zentraler Bestandteil des Plans, kommt nur zögerlich voran. Deutschlands starke Arbeitnehmervertretungen und der angespannte Arbeitsmarkt erschweren es, Entlassungen zügig umzusetzen.
Der überarbeitete Zeitplan unterstreicht die Dringlichkeit, die traditionell hohen Margen von Mercedes zu verteidigen. Dennoch bleibt ungewiss, welche konkreten Auswirkungen die beschleunigten Maßnahmen auf den Betrieb haben werden.
Bis Ende 2026 will Mercedes-Benz fünf Milliarden Euro einsparen. Ob diese Strategie gelingt, hängt davon ab, wie es dem Konzern gelingt, Kostensenkungen mit operativer Stabilität in Einklang zu bringen. Noch wird die Wirksamkeit des Programms durch Marktbedingungen und arbeitsrechtliche Hürden auf die Probe gestellt.

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