Staufen diskutiert drei verkaufsoffene Sonntage für 2026 – folgt die Stadt dem Trend in Baden-Württemberg?
Staufen diskutiert drei verkaufsoffene Sonntage für 2026 – folgt die Stadt dem Trend in Baden-Württemberg?
Der Gemeinderat von Staufen stimmt über drei geplante Sonntagsöffnungen im Jahr 2026 ab. Der örtliche Gewerbeverein hat verlängerte Öffnungszeiten an drei Terminen beantragt – ein Trend, der sich bereits in anderen Städten Baden-Württembergs durchsetzt. Sollte der Antrag angenommen werden, dürfen Geschäfte an den ausgewählten Sonntagen bis zu fünf Stunden geöffnet bleiben.
Der Gewerbeverein Staufen e.V. hat offiziell die Sonntagsöffnung für den 29. März, den 3. Mai und den 4. Oktober 2026 beantragt. Jeder Termin wäre auf fünf Stunden begrenzt, wobei die Öffnungszeiten variieren: von 13 bis 18 Uhr am 29. März und 4. Oktober sowie von 12 bis 17 Uhr am 3. Mai. Der Gemeinderat wird den Antrag in einer öffentlichen Sitzung am Mittwoch, dem 4. März 2026, beraten und darüber abstimmen.
Nach dem Ladenschlussgesetz Baden-Württembergs sind pro Jahr bis zu drei Sonntagsöffnungen erlaubt. In den vergangenen drei Jahren haben rund 15 weitere Kommunen – darunter Stuttgart, Karlsruhe und Freiburg – ähnliche Maßnahmen eingeführt, um ihre Innenstädte zu beleben.
Bevor die Pläne finalisiert wurden, holte der Gemeinderat die Stellungnahme der örtlichen katholischen Kirchengemeinde ein. Pfarrer Michael Maas äußerte zwar grundsätzliche Bedenken gegen Sonntagsöffnungen, betonte jedoch, dass die vorgeschlagenen Zeiten – die erst nach den Gottesdiensten beginnen – einen rücksichtsvollen Kompromiss darstellten.
Falls der Gemeinderat die Termine bewilligt, wird Staufen eine Allgemeinverfügung erlassen und das nach dem Ladenschlussgesetz erforderliche Verfahren einleiten.
Die Entscheidung wird zeigen, ob Staufen sich anderen Städten in Baden-Württemberg anschließt und Sonntagsöffnungen anbietet. Bei einer Zustimmung träten die neuen Öffnungszeiten an den genannten Terminen 2026 in Kraft – vorbehaltlich der rechtlichen Schritte.
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