CDU fordert Rücknahme der Cannabis-Legalisierung – und riskiert Koalitionsstreit
CDU fordert Rücknahme der Cannabis-Legalisierung - CDU fordert Rücknahme der Cannabis-Legalisierung – und riskiert Koalitionsstreit
Die Teillegalisierung von Cannabis für Erwachsene in Deutschland gerät erneut in die Kritik der CDU. Auf ihrem jüngsten Parteitag sprachen sich die Delegierten für eine vollständige Rücknahme des Gesetzes aus. Der Vorstoß zeigt, wie der Widerstand gegen die vor zwei Jahren eingeführten Reformen wächst.
Das Gesetz, das Erwachsenen unter strengen Auflagen den Besitz, Anbau und Konsum von Cannabis erlaubt, trat am 1. April 2024 in Kraft. Seither hat sich die öffentliche Debatte über die Folgen zugespitzt – Kritiker werfen der Regelung vor, neue soziale und gesundheitliche Probleme im öffentlichen Dienst geschaffen zu haben.
Auf dem 38. Parteitag der CDU in Stuttgart am 20. und 21. Februar 2026 unterstützten die Mitglieder einen Antrag, der ein vollständiges Verbot von Cannabisbesitz, -anbau und -vertrieb wieder einführen soll. Die Partei argumentiert, das aktuelle System habe zu wachsenden Bedenken im öffentlichen Dienst in Sachen öffentliche Sicherheit und Wohlbefinden geführt. Konkrete Fälle oder Studien wurden in den offiziellen Stellungnahmen jedoch nicht genannt.
Gesundheitsministerin Nina Warken, die auch den CDU-Frauenunion vorsteht, hatte bereits zuvor vor "beunruhigenden Entwicklungen" im Zusammenhang mit dem Gesetz gewarnt. Allerdings sieht der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD lediglich eine "ergebnisoffene Evaluation" der Cannabisregeln vor – und keinen vollständigen Rückzug.
Der CDU-Vorstoß für eine Abschaffung der Legalisierung könnte zu einem Konflikt mit den Koalitionspartnern führen. Vorerst bleibt das Gesetz in Kraft, doch seine Zukunft hängt von den laufenden Überprüfungen im öffentlichen Dienst ab. Die Haltung der Partei spiegelt die allgemeine Skepsis wider, wie sich die Politik seit 2024 entwickelt hat.
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