Deutschland sucht nach Lösungen für gescheiterte Abschiebungen nach Eritrea
Deutschland sucht nach Lösungen für gescheiterte Abschiebungen nach Eritrea
Deutschland steht vor anhaltenden Herausforderungen bei der Abschiebung abgelehnter Asylbewerber, nachdem ein entsprechender Versuch im Januar 2024 gescheitert ist. Ein Mann, der nach Eritrea abgeschoben werden sollte, konnte nicht ausgewiesen werden, weil die dortigen Behörden die notwendigen Reisedokumente verweigerten. Der Fall zwingt die Verantwortlichen nun, nach neuen Lösungen für ähnliche Situationen in der Zukunft zu suchen.
Das Problem liegt in der Politik Eritreas begründet, das nur dann Reisepapiere ausstellt, wenn die Ausreise als freiwillig eingestuft wird. Dadurch sind Zwangsabschiebungen unmöglich, und Deutschland kann die Rückführungen nicht durchführen. Als Reaktion darauf bestätigte Siegfried Lorek, Staatssekretär für Migration in Baden-Württemberg, dass die Regierung nun alternative Methoden für Abschiebungen in Länder wie Eritrea prüft.
Eine vorgeschlagene Lösung sieht die Einrichtung von Zentren außerhalb der EU vor, in denen abgelehnte Asylbewerber untergebracht werden könnten, deren Herkunftsländer sie nicht zurücknehmen. Der Bundesinnenminister unterstützt diesen Ansatz als Teil umfassender Bemühungen, die Abschiebeproblematik in den Griff zu bekommen. Gleichzeitig verhandelt Deutschland aktiv mit Drittstaaten, um Rückführungen zu beschleunigen.
Im Januar 2026 wurde der Diplomat Ludwig Jung zum ersten "Migrationsbotschafter" des Landes ernannt, um diese Abschiebeabkommen voranzutreiben. Bis Juni 2026 hatten Griechenland und Italien bereits zugesagt, Migranten zurückzunehmen, die zuvor in diesen Ländern Asyl beantragt hatten, bevor sie nach Deutschland weiterreisten. Diese Schritte markieren einen Strategiewechsel, mit dem die Behörden langjährige Abschiebehindernisse überwinden wollen.
Die gescheiterte Abschiebung im Jahr 2024 unterstrich die Schwierigkeiten, mit denen Deutschland konfrontiert ist, wenn Herkunftsländer nicht kooperieren. Mit den neuen Vereinbarungen und einem eigens beauftragten Botschafter an der Spitze der Verhandlungen strebt die Regierung an, die Rückführung von Personen ohne Aufenthaltsrecht effizienter zu gestalten. Ob diese Maßnahmen künftig zu reibungsloseren Abschiebungen führen, wird sich noch zeigen müssen.
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