Deutschlands Innovationskraft schwächelt in digitalen und grünen Zukunftstechnologien
Deutschlands Innovationskraft schwächelt in digitalen und grünen Zukunftstechnologien
Deutschland bleibt eine führende Kraft in der globalen Innovation und belegte 2017 den vierten Platz bei Patentanmeldungen. Doch Herausforderungen in Schlüsselsektoren gefährden diese Position. Zwar ist das Land in traditionellen Industrien nach wie vor führend, doch Verzögerungen beim Ausbau der digitalen Infrastruktur und bei Projekten für saubere Energien werfen Fragen zur künftigen Wettbewerbsfähigkeit auf.
Deutsche Unternehmen dominieren seit langem die Patentanmeldungen in Bereichen wie Verkehrstechnik, Elektromaschinenbau und Energiewirtschaft. 2017 sicherten diese Branchen dem Land einen Spitzenplatz in den weltweiten Rankings. In aufstrebenden Zukunftsfeldern jedoch hinkt Deutschland hinterher.
So hielt das Land im selben Jahr im Bereich Elektromobilität lediglich einen Marktanteil von 1,6 Prozent bei Elektroautos. Asiatische Konkurrenten, allen voran China, ziehen bei Patenten in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) an Deutschland vorbei. Chinesische Firmen investieren zudem gezielt in deutsche Unternehmen, um Zugang zu Spitzentechnologien zu erhalten. Modernisierungsbemühungen gibt es durchaus: Initiativen wie QI-Digital zielen darauf ab, die Qualitätsinfrastruktur durch digitale Datenerfassung zu verbessern. Gaia-X entwickelt sichere, souveräne Datenräume auf Basis von Multi-Cloud- und Zero-Trust-Sicherheitsarchitekturen. Dezentrale Datenkontrolle wird mit Hilfe von Distributed-Ledger-Technologien erprobt. Im Bereich Elektromobilität vernetzen Pilotprojekte – etwa in Etteln, Nordrhein-Westfalen – Energieerzeuger, Mobilitätsdienstleister und lokale Behörden über gemeinsame Datenplattformen.
Doch infrastrukturelle Hürden bleiben bestehen. Das Südlink-Projekt, das Windstrom aus Norddeutschland transportieren soll, stockt wegen Protesten. Der Ausbau erneuerbarer Energien schreitet nur langsam voran: Wind-, Wasser-, Solar- und Biomassekraft deckten 2017 zusammen 36,2 Prozent des Strombedarfs. Industrieregionen warnen vor möglichen Stromengpässen nach der Abschaltung des letzten Kernkraftwerks 2022. Zudem bremsen der zögerliche 5G-Ausbau und Lücken bei Hochgeschwindigkeitsinternet die Innovationsdynamik – mit dem Risiko, im globalen Wettbewerb den Anschluss zu verlieren.
Deutschlands Stärken in traditionellen Industrien stehen im Kontrast zu Schwächen in digitalen und grünen Technologien. Ohne schnellere Fortschritte bei 5G, erneuerbaren Energien und Elektromobilität könnte die Wettbewerbsfähigkeit des Landes erodieren. Ob es gelingt, diese Lücken zu schließen, wird über seine künftige Position im weltweiten Markt entscheiden.
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