Baden-Württemberg sichert Zukunft kirchlicher Hochschulen bis 2030 mit Millionenvertrag

Admin User
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Zwei Personen in Graduationskleidung, die sich gegenseitig umarmen, mit Bäumen im Hintergrund.

Baden-Württemberg sichert Zukunft kirchlicher Hochschulen bis 2030 mit Millionenvertrag

Baden-Württemberg sichert langfristige Finanzierung für drei kirchliche Hochschulen

Im April 2025 unterzeichneten die Landesregierung und die regionalen Kirchen ein neues Abkommen zur langfristigen Förderung. Der Hochschulfinanzierungsvertrag III (HoFV III), der zwischen dem Land und den Hochschulen abgeschlossen wurde, garantiert die finanzielle Unterstützung für die Evangelische Hochschule Ludwigsburg, die Evangelische Hochschule Freiburg sowie die Katholische Hochschule Baden-Baden. An diesen drei Einrichtungen studieren derzeit rund 4.000 Studierende in 18 Studiengängen, darunter Sozialarbeit, Gesundheit, Bildung und Lehramt.

Das Abkommen fördert zudem faire Arbeitsbedingungen, Chancengleichheit und Vielfalt. Zudem wurden Klimaschutzziele als Teil der landesweiten Verpflichtungen verankert. Wissenschaftsministerin Petra Olschowski betonte die Bedeutung hoher akademischer Standards in diesen zentralen Bereichen. Ab 2027 steigt der Landeszuschuss jährlich um 3,5 Prozent. Die Evangelische Landeskirche in Baden und das Bistum Rottenburg-Stuttgart als Träger haben ihre finanzielle Unterstützung für die Laufzeit des Vertrags zugesichert. Damit ist die Fortführung aller aktuellen Studiengänge bis mindestens 2030 gesichert. Die Zulassung zu diesen Studienangeboten bleibt Studierenden aller Religionen und Konfessionen offen.

Das Wissenschaftsministerium und die regionalen Kirchen unterzeichneten die Fördervereinbarung gemeinsam und stärkten so ihre Partnerschaft in der Hochschulbildung. Das Abkommen umfasst nicht nur die finanzielle Absicherung, sondern auch die Rolle der Hochschulen bei der Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen durch spezifische Ausbildungsangebote.

Der Finanzierungsvertrag sichert die Zukunft der kirchlichen Hochschulen in Baden-Württemberg bis 2030. Durch jährliche Steigerungen der Landesmittel und die fortgesetzte Unterstützung der Kirchen bleibt der Zugang zu Studiengängen in den Bereichen Soziales, Gesundheit und Bildung erhalten. Studierende aller Hintergründe können sich weiterhin einschreiben, was eine breite Teilhabe in diesen Feldern gewährleistet.