"Miss Germany 2025": Wie zwei Frauen mit Hijab den Wettbewerb revolutionieren
"Wir atmen auch durch die Nase" - "Miss Germany" mit Kopftuch - "Miss Germany 2025": Wie zwei Frauen mit Hijab den Wettbewerb revolutionieren
Das Finale zur "Miss Germany 2025" findet an diesem Wochenende statt – neun Frauen konkurrieren um den Titel. Unter den Finalistinnen sind auch Büsra Sayed und Amina Ben Bouzid, die wegen ihres Tragens eines Hijabs mit massiver Kritik konfrontiert wurden. Die Veranstalter haben den Wettbewerb neu ausgerichtet: Statt klassischer Schönheitsideale stehen nun Führungskompetenzen und Innovationsgeist im Mittelpunkt. Seit ihrer Nominierung als Finalistinnen sind Sayed und Ben Bouzid rassistischen und sexistischen Anfeindungen ausgesetzt – rund 90 Prozent der hasserfüllten Kommentare stammen von Männern, die ihre deutsche Identität infrage stellen. Beide Frauen betonen jedoch ihre Verwurzelung in Deutschland und sehen ihre Teilnahme als Chance, anderen den Weg zu ebnen. Der Wettbewerb setzt inzwischen auf Kategorien wie "Female Founder" (Gründerin) und "Female Leader" (Führungspersönlichkeit) statt auf äußere Erscheinung. Sayed, eine Berlinerin, die auch unter dem Namen Büsra Caramella bekannt ist, tritt in der Kategorie "Gründerin" an, während Ben Bouzid als "Führungspersönlichkeit" konkurriert. Ihre Teilnahme spiegelt den Wandel des Wettbewerbs wider, der sich von Beauty-Influencerinnen hin zu zukünftigen Führungskräften entwickelt. Mindestens zwei der diesjährigen Finalistinnen haben Migrationshintergrund. Sayed, die ein Kopftuch trägt, spricht offen über ihre Erfahrungen mit Rassismus und die Notwendigkeit besserer Repräsentation. Eine weitere Finalistin, Abina, ist eine schwarze Frau – ein weiteres Zeichen für die wachsende Vielfalt des Events. Die aktuelle Miss Germany, Dr. Valentina Busik, ist Ärztin und forscht mit KI an Verbesserungen im Gesundheitswesen, was den neuen Fokus des Wettbewerbs auf berufliche Leistungen unterstreicht. Trotz der Anfeindungen bleiben Sayed und Ben Bouzid entschlossen. Sie bestehen darauf, dass ihre deutsche Identität weder durch Kleidung noch durch Herkunft definiert wird. Ihre Präsenz im Finale stellt überkommene Klischees infrage, wer Deutschland repräsentieren darf. Die Siegerin der "Miss Germany 2025" wird an diesem Wochenende gekürt. Die Neuausrichtung des Wettbewerbs hin zu Führung und Inklusion markiert einen deutlichen Bruch mit der Vergangenheit. Für Sayed und Ben Bouzid hat der Weg dorthin bereits Wirkung gezeigt: Die Debatte über Identität und Repräsentation rückt damit stärker in den Fokus.
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